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  Die zehn Gebote
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Gebot Erklärung
1 Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst nicht andere Götter haben neben mir. Denk nach, an wen oder was du dein Herz hängst. Laß dich nie von Nebensächlichkeiten und Dingen so bestimmen, daß sie dich beherrschen. Wie man sich bettet, so liegt man.

2 Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht unnütz gebrauchen; denn der Herr wird den nicht unbestraft lassen, der seinen Namen mißbraucht. Sprich nicht so schnell von Gott, wie von etwas Banalem. Sei sparsam und überleg genau, wenn du seinen Namen nennst.

3 Du sollst den Feiertag heiligen. Gott hat nicht ohne Grund einen Ruhetag eingeplant. Halte ihn ein, möglichst am Sonntag, gönn dir Atempausen, und vergiß nicht, wer dich geschaffen hat. Und zeig Gott deinen Dank.

4 Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf daß dir es wohl ergehe und du lange lebest auf Erden. Du sollst Vater und Mutter ehren. Gut, wer seine Eltern aus ganzem Herzen lieben kann, Respekt, wer bei schwierigen Beziehungen es schafft, sie zumindest zu achten.

5 Du sollst nicht töten. Auch nicht in Gedanken. Gott ist Herr über Leben und Tod. Von Anfang an und bis zum Ende. Niemand sonst. Zum Töten gibt es keinen Grund, und Gott bewahre uns vor Krieg und Notwehr. Und Rache, Selbstjustiz steht keinem Menschen zu.

6 Du sollst nicht ehebrechen. Gib nicht zu schnell auf, kämpf um deine Liebe, auch wenn's schwierig wird. Auch wenn Du Abstand brauchst, um Dich vor lauter "Wir" neu selbst zu finden.

7 Du sollst nicht stehlen. Das meint nicht nur die Obergauner und die Taschendiebe. Das meint auch das Verschweigen, das Retuschieren und den Ideenklau. Das meint auch Mißbrauch von Arbeitskraft und übersteigerten Renditenwahn auf Kosten von Arbeitsplätzen.

8 Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten. Die Lust am Gerücht, das Tuscheln, die Lüge in verschiedenster Dosis. Mobbing ist keine neue Erfindung. Nichts kann so verletzend sein wie vergiftete Worte.

9 Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus. Oder in der Fassung für Frauen: Deines Nächsten Mann. Dem ist nichts hinzuzufügen.

10 Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was sein ist. Neid ist oft der Anfang. Man sieht immer nur das, was nicht ist, und vergißt, was man hat. Sich bewußt werden, was oft so selbstverständlich scheint.
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Die 10 Gebote sind Maßstab, Orientierung und Verpflichtung. Aber noch mehr eine große Chance. Sie helfen einem den Weg zu suchen und zu gehen. Vor Gott und mit Gott und auf Gott zu. Ich bin der Herr, dein Gott, heißt es am Anfang. Das ist fordernd und entlastend zugleich: "Ich bin Gott. Du darfst und brauchst es nicht zu sein!"

Thematisiert von Stephan Wahl im "Das Wort zum Sonntag" vom 12.02.2005


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