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  Johanniskirche in Frankfurt am Main
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Im Herzen Bornheims

Johanniskirche, Frankfurt am Main - Bornheim

Die Johanniskirche gilt als bedeutendster Sakralbau des 18. Jahrhunderts im Gebiet Frankfurt am Mains. Sie übertrifft in Form und Ausmaß sämtliche Dorfkirchen der  Stadtteile.
Die Bornheimer nennen ihre heute unter Denkmalschutz stehende Kirche (Frankfurter Baudenkmal Nr. 93) wegen ihrer Turmform auch liebevoll "Zwiwwelkersch.  (Zwiebelkirche)
Die Glasfenster des Chorraumes stellen Evangelistensymbole Markus, Lukas, Matthäus und Johannes dar, die 1896 gestaltet und 1948 erneuert wurden.
Bis 1761 gab es einen Friedhof südlich der Kirche. Seit 1851 befindet sich der Bornheimer Friedhof an der Dortelweiler Straße.

 

1753:   Im Dorf Bornheim wird auf den Grundmauern der zu klein und baufällig gewordenen alten eine neue, im barocken Stil erbaute Kirche eingeweiht. kreuz Hier: Hinweistafel
1776:   Das Gotteshaus wird durch Blitzschlag bis auf das Mauerwerk zerstört.
1778:   Zweite Grundsteinlegung und am 10.10.1779 Einweihung der neuen, nach Plänen des städtischen Baumeisters Andreas Liebhardt erbauten Bornheimer Kirche.
1823:   Johann Peter Fester (1787-1860) lutherischer Pfarrer in Bornheim.  kreuzHier: Bild von Pfarrer Johann Peter Fester
1831: Grabplatten von Frau Amalia Lauer geb. Rost im Kirchenschiff.
1860: Tod von Pfarrer Johann Peter Fester und seiner Frau Catharina, geb. Lauer.
Beide auf dem Frankfurter Hauptfriedhof (Gewann F 490) beigesetzt.
1873:   Erste Renovierung mit Einbau der Nordtreppe zur Empore, Verlegung der Orgel.
1896:   Die Bornheimer Kirche wird völlig renoviert und heißt seitdem Johanniskirche.  kreuz Hier: Alte Zeichnung von 1896 - Südseite
1944:   Die Johanniskirche wird durch Bomben schwer beschädigt.
1948:   Einweihung der wiederhergestellten Johanniskirche.
1972:   Häuser in der Turmstraße um die Johanniskirche werden zum großen Teil unter Denkmalschutz gestellt.
1978-80:   Der sich durch Grundwasserabsenkung nach Süden neigende Turm wird vom Kirchenschiff abgetrennt und durch über 10 m in den Boden reichende Betonpfähle abgefangen; Totalrenovierung des Kirchenschiffes.
1994:   Abschluß Turmrenovierung u. Installierung von 2 neuen Glocken.
2009:   Einweihung der neuen Orgel. Die alte Orgel wurde 2008 ausgebaut.

Kirchenfenster in der Johanniskirche
Fotos © Harald Fester
Johanniskirche, Frankfurt am Main - Bornheim Johanniskirche, Frankfurt am Main - Bornheim Johanniskirche, Frankfurt am Main - Bornheim Johanniskirche, Frankfurt am Main - Bornheim
Markus Lukas Matthäus Johannes
GEST. V. D. GOLDENEN KONFIRMANDEN
DER JAHRE + 1892-1897
GEST. V. D. GOLDENEN KONFIRMANDEN
DER JAHRE + 189?-189??
GEST. V. K.U.K.
DÖRR FFM 1948
GEST. V.
ARTHUR PHILIP -
NEW YORK
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Ansichten der Johanniskirche und Umfeld
Johanniskirche, Frankfurt am Main - Bornheim Johanniskirche, Frankfurt am Main - Bornheim Johanniskirche, Frankfurt am Main - Bornheim

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Die Orgel stammt aus 1874 und enthielt damals 24 klingende Stimmen mit 2 Manualen und 1 Pedal. Sie wurde bei der Renovierung der Kirche  1873 von der Ost- auf die Westseite verlegt. 1949 wurde sie renoviert und auf 30 Register und 3 Manuale erweitert. Anfang 2008 wurde die Orgel abgebaut. 2009 wurde die neue Orgel (von Schuke, Berlin) wieder eingeweiht.

Johanniskirche, Frankfurt am Main - Bornheim

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Nach der Renovierung des Turmes wurde 1996 die ausgemusterte Glocke "Rogate" aus dem Jahre 1921 im Kirchhof aufgestellt.

Johanniskirche, Frankfurt am Main - Bornheim Johanniskirche, Frankfurt am Main - Bornheim Johanniskirche, Frankfurt am Main - Bornheim
Gedenkstein nahe des Südeingangs. Inschrift: Luthereiche gepflanzt am Feste der 400 Jahr Geburt Dr. Martin Luthers 11.November 1883 Südwand mit Seiteneingang und Skulptur zum Gedenken an die Gefallenen, sowie Epitaphe

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Inschrift:
HIER RUHET SEIT DEM
8ten OCTOBER 1832
PHILIPP ADAM RÜHL
Epitaph oben: Amalia Lauer geb. Rost (1753-1831)
Predigerwitwe
Kreuz: (Tochter) Amalia Lauer
gestorben 28. Juni 1833
ER WAR IN DEN JAHREN 1811-1832
HIESIGER GEMEINDE-SCHULHEISS
SEIN LEBEN HATTE 66 JAHRE
5 MONATE 29 TAGE GEWÄHRT
ALS FÜR DEN TREUEN ARBEITER
DER FEIERABEND KAM
Epitaph erinnert an die Frau des Seniors Fresenius (Mutter des damaligen Ortspfarrers)

Johanniskirche, Frankfurt am Main - Bornheim Johanniskirche, Frankfurt am Main - Bornheim Johanniskirche, Frankfurt am Main - Bornheim
Epitaph im Innern der Kirche an der Nordwand Grundstein von 1778 Fenster mit Gitter

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Konfirmation 1954 mit Pfarrer Nell Konfirmation 1957 in Johannis- u. Heilandsgemeinde Pfarrhaus Turmstraße

Pfarrer u. Oberkirchenrat Nell, Johannisgemeinde, Frankfurt am Main - Bornheim Pfarrer Ernst Nell (08.12.1884 - 15.04.1983), evangelischer Pfarrer und Oberkirchenrat, war von 1928 bis 1955 Pfarrer an der evangelischen Johannisgemeinde in Frankfurt am Main Bornheim. Nach dem Krieg war er bis 1950 Vorsitzender im Verband der Evangelischen Kirchengemeinden in Frankfurt am Main. Sein Engagement von 1932 bis 1950 galt dem Vorsitz im Gustav-Adolf-Werk (Diasporawerk Evangelischen Kirche in Deutschland) und der Frauenhilfe. Mit 99 Jahre starb Pfarrer Nell i. R. in Aschaffenburg a. M., wurde jedoch in Frankfurt a. M. auf dem Bornheimer Friedhof (Gewann D 1287) begraben. Die Grabstätte von Pfarrer Ernst Nell wurde nach Ablauf der Frist für eine Verlängerung der Nutzungsberechtigung 2013 abgeräumt.

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Konfirmationsschrift 1957 Konfirmation 31.03.1957 in der Johannis-Kirche Goldene Konfirmation 2007 mit Dekan Dr. Dietrich Neuhaus und Pfarrer Jürgen Lehwalder

Johanniskirche, Frankfurt am Main - Bornheim Johanniskirche, Frankfurt am Main - Bornheim Johanniskirche, Frankfurt am Main - Bornheim
Das "neue" Gemeindehaus gegenüber der Johanniskirche mit den Glasfenstern der "alten" Heilandskirche.

Johanniskirche, Frankfurt am Main - Bornheim Johanniskirche, Frankfurt am Main - Bornheim Johanniskirche, Frankfurt am Main - Bornheim
Kreuz im Kirchhof, Südseite Altar von der Empore aus gesehen Wandgemälde an Gebäude im Güntersburgpark

Links zu Thema Johanniskirche: Johanniskantorei, Frankfurt am Main, Bornheim
Evangelische Kirchengemeinde Frankfurt am Main, Bornheim
Enzyklopädie Wikipedia über Frankfurt am Main Bornheim
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©Harald Fester, 2012

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