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  leerDer Christbaumständer - ein lustiges Gedicht für die Zeit vor Weihnachten
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Das Gedicht ist ein Auszug aus vorliegendem, antiquarischen Gedichtband (Bild links) "Die Bodanisierbix" Ausgabe 1934leer pdf
Buch

 

Gedicht in Frankfurter Mundart
von
Ferdinand Happ (1868-1952)

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Der Chrißbäämständer

Wer immer uff seim Drehstuhl sitzt..
Und iwwer Zahlereihe schwitzt,
Der lechzt als wie gehetztes Vieh
Nach ere Stund voll Poesie.
Doch so e Sehnsucht stillt zum Glick
Der Chrißbäämständer mit Musik.
Davor da is kää Geld zu schad;
Deß is der rechtde Apparat,
So ganz geschaffe fors Gemiet,
Wo merr was heert un ääch was sieht....

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leer Quelle: Buch (1934) ehem. Verlag R. Th. Hauser &Co./ Frankfurt a. M., "Die Bodanisierbix" Gedichte in Frankfurter Mundart von Ferdinand Happ
... Das vollständige Lesen des Gedichtes hier auf der Internetseite wurde von einem neueren Verleger nach telefonischer Rücksprache nicht gewünscht. Die Nachfahren vom Autor (in München) sahen jedoch auf Anfrage keine Probleme beim Einbinden in meiner privaten Website.

leer Informationen zum Dichter:
person   Ferdinand Happ wurde am 8. Juli 1868 in Frankfurt am Main geboren. Von Beruf war er Eisenbahningenieur in München und Ludwigshafen, wurde jedoch auch als Frankfurter Mundartdichter bekannt. Seit 1923, also mit 55 Jahren wurde er Präsident der Reichsbahndirektion in Ludwigshafen. Er war ebenfalls Ehrensenator der Technischen Hochschule München. (Daten)

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Schon 1915 erhielt Happ vom König von Bayern den "Militär-Verdienst-Orden für Kriegsverdienst". pdf

Seine Reime und Gedichte beschreiben oft Situationen aus dem täglichen Leben von der komischen und lustigen Seite. Manche seiner Werke ähneln denen, des fast zwei Generationen früher wirkenden Dichters Friedrich Stoltze (1816-1891). Happ's erstes Werk einer Gedichtesammlung erschien 1934 unter dem Titel "Die Bodanisierbix" (Bild oben links). Es folgten 1938 "Die Hausapotheke" und 1951 sein in der Region wohl bekanntestes Buch in Frankfurter Mundart "Die Knoppschachtel". Ferdinand Happ starb am 17. Januar 1952 in Frankfurt am Main.
leer Die Grabstätte:
grab   Seine Grabstätte befindet sich im alten Teil auf dem Frankfurter Hauptfriedhof im Gewann A, Nr. 159 A. grab
Seine Ehefrau Clara Happ, geb. Krug (27.05.1872 - 08.07.1955) starb drei Jahre später und wurde in der selben Grabstätte beigesetzt. Auf einem roten Sandsteinquader steht ein kunstvoll geschmiedetes Metallkreuz mit einem Herzen in der Mitte. Darauf ist in lateinischer Sprache eine Passage aus dem Psalm 30 (Danklied für die Rettung des Lebens) zu lesen:
IN TE DOMINE SPERAVI NON CONFUNDAR IN ÆTERNUM
Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main würdigte den Dichter mit der einer nach ihm benannten Strasse. Diese liegt im Ostteil der Stadt. Man erreicht sie mit dem Pkw von der Hanauer Landstraße über die Launhardstraße.
strasse

leer Frankfurter Personenlexikon (Online-Nachschlagewerk Frankfurter Persönlichkeiten)
Das Frankfurter Personenlexikon ist ein Nachschlagewerk mit Kurzbiographien bedeutender Frankfurter bzw. für Frankfurt a. M. bedeutender Persönlichkeiten. Es basiert auf der "Frankfurter Biographie", die in zwei Bänden im Verlag Waldemar Kramer 1994/96 erschienen ist. Diese Buchausgabe, die rund 2.500 Personenartikel enthält, wird seit 2014 neu ediert und für die Online-Nutzung bereit gestellt.
Ein Projekt der Frankfurter Bürgerstiftung.
Hier geht es zu der Kurzbiographie von Ferdinand Happ (1868-1952)
© Harald Fester (2015)

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