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Es ist erschreckend, was und wie heute alles gelogen wird.
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Psalm 90-10Unser Leben währet siebzig Jahre, und wenn's hoch kommt, so sind's achtzig Jahre, und wenn's köstlich gewesen ist, so ist es Mühe und Arbeit gewesen; denn es fährt schnell dahin, als flögen wir davon.
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Kindheit mit ohne..Wofür braucht man das...
Wenn Du als Kind in den 50er oder 60er-Jahren lebtest, ist es zurückblickend kaum zu glauben, dass wir so lange überleben konnten. 
Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und Airbags. Unsere Bettchen waren angemalt mit strahlenden Farben voller Blei und Cadmium. Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen, genauso wie die Flasche mit dem Bleichmittel. Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen.
Auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm. Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen. Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und entdeckten während der ersten Fahrt den Hang hinunter, dass wir die Bremsen vergessen hatten. Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar.
Wir verließen morgens das Haus zum Spielen. Wir blieben den ganzen Tag weg und mussten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen. Niemand wusste, wo wir waren, und wir hatten nicht einmal ein Handy dabei.
Wir haben uns geschnitten, brachen uns Knochen und Zähne, und niemand wurde deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. Niemand hatte Schuld, außer wir selbst. Keiner fragte nach Aufsichtspflicht. Kannst Du Dich noch an solche Unfälle erinnern? Wir kämpften und schlugen einander manchmal grün und blau. Damit mussten wir leben, es interessierte die Erwachsenen nicht. 
Wir aßen Kekse, Brot dick mit Butter, tranken viel und wurden trotzdem nicht dick. Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche und niemand starb an den Folgen.
Wir hatten keine Computer, wir hatten Freunde. Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Wenn nicht, dann klingelten wir bei ihnen. Manchmal brauchten wir gar nicht klingeln, sondern gingen einfach hinein. Ohne Termin und ohne Wissen unserer Eltern. Keiner brachte uns und keiner holte uns.
Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstücken und Tennisbällen. Außerdem aßen wir Würmer. Und die Prophezeiungen trafen nicht ein: Die Würmer lebten nicht in unseren Mägen für immer weiter und mit den Stöcken stachen wir nicht besonders viele Augen aus. Beim Fußballspielen durfte nur mitmachen, wer gut war. 
Wer nicht gut war, musste lernen, mit Enttäuschungen klar zu kommen.
Manche Mitschüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung. 
Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Das war klar und keiner konnte sich verstecken. Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hat, war klar, dass die Eltern ihn da nicht aus dem Schlamassel heraushauen würden. Im Gegenteil: Sie waren der gleichen Meinung, wie die Polizei (oder die damaligen Lehrer). 
Wir hatten keine MP3-Player oder CDs. Es wurde im Radio die Hitparaden gehört. Natürlich ohne Werbung. 
All das hat unsere Generation geprägt. Sie hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht. Wir hatten viele Freiräume und lernten, mit Erfolg, Misserfolg und Verantwortung umzugehen. 
Hast Du Dich wiedererkannt? 
Gehörst Du auch dazu?
Text aus dem Internet
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GedichteEn krumme Hess  ( Ein krummer Hesse )
Bechterew in Hessischer Mundart:

Hast de Rheuma in de Socke,
kannst de weder steh'n noch hocke.

Diese Weisheit kimmt dort an,
wo mer net mer laafe kann.
Mojens nach em sieße Traum
steckesteif is alles, was mer hat.
So lieht mer in seim Ruheraum.
Is nach dem Wasche schon schachmatt.

Wenn alle diese Dinge komme
un schlachkaputt der Tach beginnt,
der "Bechti" hat sei Schicht begonne.
Da hilft nur Rücksicht, mei lieb Kind.
Bist de mit so em Kerl verheiert
un maanst, du könnst en grad verkaafe,
sieht's aus, als hätt er durchgefeiert:

Net schimpfe, sondern helf em laafe.

Harald Fester (1989)
Infos zu diesem Krankheitsbild hier klicken

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Depressionen vermeiden

Links verdunkelt, rechts erhellt
und wir stehen mitten drin
Einer verspricht, der andere hält,
was hat das alles für ein Sinn.
Ich kann's auch positiver sehen:
Den Schatten hier und drüben klare Sicht.
In der Mitte muss die Sonne stehen,
der Mond ersetzt bei Nacht ihr Licht
Wir brauchen dieses Licht zum Leben,
ohne Schatten wären wir schon tot;
Dem Schwachen mal die Hand zu geben,
hilf gerade ihm, der jetzt in Not.
Den Dank statt sagen, lieber tun,
wir wissen selbst, wie wir's gern hätten.
Aktiver leben, statt zu ruh'n
So manche Seele wär zu retten

Harald Fester (1990)

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Text für Anrufbeantworter
Hier ist Jemand, guten Tag.
Ich spreche vom Tonband, genauer gesagt.
Sagen Sie, wen ich zurückrufen muß,
Reden Sie los, nach dem Pfeifton zum Schluß.
Oder rufen Sie noch einmal an,
Vielleicht bin ich später persönlich dran.

Auf hessisch:

Hallo guden Dach, ich bin net Daham.
Ich schwetz mit Hilfe so em teschnische Kram.
Ei, wer is dann dran am annern End?
Ich däts gern wisse, damit ich zurückrufe kennt.
Se kenn es ach später noch emal probiern,
denn nix is schäner, als telefoniern.
Jetzt babbele...

Harald Fester (1992)
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Spam

Nicht der tägliche Spam, sondern illegale Adressverkäufer sind die größte Pest im Web! Mit speziellen Spidern suchen sie eine Web-Site nach der anderen nach E-Mail-Adressen ab und verkaufen die Beute anschließend an Spam-Versender. Somit sind Webmaster ganz besonders betroffen: Denn um Kontakt zu Besuchern zu halten, muss schließlich irgendwo auf der Homepage eine E-Mail-Adresse stehen.
..und da macht FESTER.DE nicht mit.
Alle, mit einer E-Mail-Adresse verbundene ""-Zeichen habe ich aus meinen Seiten verbannt.
Dabei geholfen hat mir ein Programm von LAB1.DE
Feedback an Harald Fester